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Bei dem ehemaligen Offizierskasino
handelt es sich um einen … Gebäudekomplex, der aus zwei
versetzt angeordneten zweigeschossigen Riegeln mit einem sich
anschließenden halbrunden Saalbau besteht.
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Im Gebäude finden sich Arbeiten des Künstlers Alwin Blaue (*1896; +1958) aus der Zeit des Dritten Reiches:
Der Haupteingang wird durch die Freitreppe und ein breites, mit geneigten Keramiktafeln verblendetes Türgewände betont. Das mit zwei übereinander gestaffelten stilisierten Adlerreliefs eingefaßte Portal zeigt die Signatur »AB«. Über dem Eingang befinden sich drei Wappenschilde aus Klinkerkeramik mit einem Reichsadler zwischen den schleswig-holsteinischen und dem Kieler »Nesselblatt«-Wappen. […] Für das Kaminzimmer des Offiziersheimes fertigte A. Blaue im Dezember 1935 eine kobaldblaue Fliesenwand mit einer »Meereslandschaft unter und über Wasser«, die das Tätigkeitsfeld der Seeflieger der Luftwaffe darstellen sollte.2
Zur Zeit ist das Gelände des Offizierskasinos noch abgesperrt.
Siehe auch:
© Bert Morio — Zuletzt geändert: 03-05-2019
Lichtnau, Bernfried: Bildende Kunst in Meklenburg und Pommern von 1880 bis 1950. Kunstprozesse zwischen Zentrum und Peripherie, Lukas Verlag 2011, S. 319. ↩
Lichtnau, Bernfried: Bildende Kunst in Meklenburg und Pommern von 1880 bis 1950. Kunstprozesse zwischen Zentrum und Peripherie, Lukas Verlag 2011, S. 319. ↩