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Herr Zöllkau wohnte in der Waffenschmiede Nr. 1. Er war — wie viele Holtenauer — erst nach dem Zweiten Weltkrieg nach Holtenau gekommen, denn geboren wurde er am 7.9.1919 in Danzig. Über ihn berichtete der Kieler Expreß im Jahr 1989:
Seit mehr als 35 Jahren hat er sich unermüdlich und ehrenamtlich für die Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen sowie für alle sozial schwachen Bürger eingesetzt. Der 1919 in Danzig geborene Jubilar ist seit 1949 Vorsitzender des Reichsbundes in Holtenau und Mitglied des Kreisvorstandes. Dem Reichsbund-Landesvorstand gehört er seit 1972 an. Von 1966 bis 1974 war Zöllkau auch Mitglied der Kieler Ratsversammlung. Neben seiner sozialpolitischen Arbeit gilt sein Engagement auch noch heute den Holtenauer Bürgern. In Holtenau ist der Jubilar Schiedsmann und Vorsitzender des Vereins Jugend- und Gemeinschaftshaus Eekbrook.1
Beruflich war Paul Zöllkau beim Wasser-
und Schifffahrtsamt beschäftigt — und hier auch Vorsitzender
der Personalvertretung. 1978 wurde er mit der
Freiherr-vom-Stein-Medaille für sein ehrenamtliches Engagement
ausgezeichnet und 1982 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.
Siehe auch:
© Bert Morio — Zuletzt geändert: 30-05-2026
Kieler Express, 6.9.1989. ↩