Holtenauer Geschichte

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Die Straße Waffenschmiede

Die Straße Waffenschmiede wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt. Der Name geht auf die Gaststätte Waffenschmiede zurück, die hier am Nixenweg lag, bis sie während des Krieges durch Brandbomben zerstört wurde. Das Gelände zwischen der Gravensteiner Straße und der Prinz-Heinrich-Brücke wurde 1955 zur Bebauung freigegeben.

Abb.: Das Neubaugebiet an der Waffenschmiede. Man kann erkennen, daß das Gebiet zwischen Waffenschmiede und Geheimrat-Schulz-Weg scheint noch nicht bebaut. Im Hintergrund die Wiker Schornsteine. Im Vordergrund noch das Weideland von Bauer Bansee. [Magnussen, Friedrich (1914-1987)-(CC BY-SA 3.0 DE)]

An den neu angelegten Straßen Waffenschmiede und Geheimrat-Schulz-Weg entstanden im Rahmen des Baracken­räumungsprogramms zuerst neue Reihenhäuser. Die Kanal­bediens­teten konnten hier auch Doppelhäuser errichten.

Auf die Vorgärten wurde besonders geachtet. Garageneinfahrten sollten den Grüngürtel möglichst nicht unterbrechen. Es gab Preise für "offene" Gärten ohne Zaun oder Hecke.1

Bevor das Gebiet neu bebaut werden konnte, mußten erst die Reste des hier liegenden Flüchtlingslagers Waffenschmiede geräumt werden.

Abb.: Blich in die Waffenschmiede; im Hintergrund die alte Prinz-Heinrich-Brücke (© Gisela Heinrich).

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© Bert Morio 2016 — zuletzt geändert: 21-07-2019 11:22

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  1. Quelle: [Heinrich 2002], S. 68.