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Es ist schon erschreckend, wie schnell
manche Dinge — wie beispielsweise die genaue Lage der Holtenauer Bauernstellen — in Vergessenheit geraten: Ich habe
das bei meinen eigenen Eltern erlebt, die ihre Jugend und einen großen Teil
ihres Lebens in Holtenau verbracht hatten, denn selbst sie waren nicht mehr
in der Lage, mir wirklich exakte Angaben zu machen. Selbst unter Hinzuziehung
von alten Karten war es schwierig.
Abb.: Lageplan der zum Zeitpunkt der Aufhebung der Leibeigenschaft 1791 vorhandenen Voll-, Halb- und Viertelhufen: (1) Otto Hinrich Bandholt; (2) Vollhufner Peter Möhl; (3) Vollhufner Max Dietrich Mähl; (4) Vollhufner Hans Roepstorf; (5) Halbhufner Asmus Göttsch; (6) Halbhufner Johann Hinrich Röpstorf; (7) Viertelhufner Jochim Roepstorf; (8) Viertelhufner Henning Mißfeld; (9) Viertelhufner Diederich Göttsch. Nicht auf der Karte: Viertelhufner Otto Joachim Mähl (Friedrichsruher Weg 2, bei Altenholz Stift) [nach Giertz 1995].
Später und auch außerhalb des Dorfkernes gab es weitere Bauernstellen und
einzeln stehende Bauernkaten.
Siehe auch:
© Bert Morio — Zuletzt geändert: 27.05.2026