Holtenauer Geschichte

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Das Fährstübchen

Das Fährstübchen befand sich an Holtenauer Anleger der Kanalfähre und wurde zuletzt von Frau Käthe Zielian geführt. Sein Gegenüber auf der Wiker Seite war das etwas größere Kiek in bzw. Schiff ahoi. Diese beiden Kneipen lebten wohl hauptsächlich von den Holtenauern, die auf dem Weg zur Arbeit die Kanalfähre und die Straßenbahnlinie 4 benutzten.

Das
        Fährstübchen Abb.: Die Fähre Wik. Im Hintergrund am Holtenauer Anleger das Fährstübchen. (Photo: Magnussen).

Andere Holtenauer, die zur Arbeit an das Ostufer oder ins Kieler Zentrum mußten, benutzten oft den Hafendampfer, der bis in die 1980er Jahre ab Holtenauer Leuchtturm fuhr.

Das Fährstübchen
      von vorne.

Abb.: Das Fährstübchen im Jahr 1978. Blick aus Richtung des Fähranlegers.

Das Fährstübchen
      von hinten.

Abb.: Das Fährstübchen von hinten im Jahr 1978. Hinten Mitte das Wiker Gasometer.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Fährstübchen von Frau Käthe Zielian betrieben, die damals angeblich die besten noch so genannten Negerküsse hatte, so daß hier des öfteren regelrechte Wett­essen stattgefunden haben sollen.

Abb.: Die Straßenbahnlinie 4 auf Höhe der Ansgar Kirche (Bild: Magnussen).

Das Schiff ahoi

Das Pendant auf der Wiker Seite war das Schiff ahoi, das ein ganzes Stück größer war, denn hier verkehrten nicht nur die Fahrgäste der Kanalfähre, sondern auch die Mitarbeiter des Gaswerks und der anderen dort ansässigen Gewerbebetriebe. Und bereits einige hundert Meter die Schleusenstraße hinauf gab es eine weitere Kneipe

Das Schiff ahoi.

Abb.: Das Schiff ahoi vor den Wiker Schornsteinen im Jahr 1978.

Siehe auch:


© Bert Morio — Zuletzt geändert: 07.07.2026