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Flakhaus
In Holtenau gab es an verschiedenen Orten Flugabwehrstellungen, um die militärisch wichtigen Einrichtungen zu verteidigen. Dazu zählten unter anderem die schwere Marineflak-Batterie am Jaegersberg als Flakstellungen an und auf der Prinz-Heinrich-Brücke, sowie auf den Schleusen und am Flugplatz. Es gab in Holtenau 6 Flakhochstände, unter anderem auf dem Friedhof und am Ende der Richterstraße.
Abb.: Das Flakhaus am Kleingartengelände.
Das Flakhaus
war ein mit Brettern verschaltes,
angeschrägtes Haus an der Nordpforte des Friedhofs am Eekbrook. Im
oberen Stock wohnten die Flaksoldaten und auf dem Dach stand ein
Zwillingsflakgeschütz.
Abb.: Der Flak-Hochstand im Jahr
1946.
Das erste Stockwerk des Flakhauses am Ende der Richterstraße wurde nach Kriegsende als Wohnung ausgebaut. Das gelbe Haus davor wurde von Herrn Drath 1945 nach der Flucht aus Pommern gebaut. Hier wurde nach dem Krieg auch eine Hühnerfarm1 betrieben.
Siehe auch:
© Bert Morio — zuletzt geändert: 09-06-2019
Walter Giertz schreibt davon, daß sich die Hühnerfarm beim Flakhaus in der Richterstraße befand. Eine Hühnerfarm befand sich auch südlich des Stifter Waldes. ↩