NOCH IN ARBEIT !!!
Kennen Sie auch diese Weltuntergangsfilme, in denen ein
einziger Mensch durch eine menschenleere Stadt irrt auf der
Suche nach anderen Überlebenden. Erst spät erkennt er, dass ein
Unglück geschehen sein muss, ohne dass er selbst es wahrgenommen
hat ...
Meistens lauert dort noch etwas Bedrohliches und wir als Zuschauer fragen uns nur, wann es über den armen Verwirrten hereinbricht.
[BILD LEERE STRASSE!]
Zombie-Apokalypse
nenne ich diese Art von Filmen und in einen solchen Film fühle ich
mich fast jeden Morgen, den dem ich das Haus verlasse, versetzt.
Kaum die wenigen Treppen Herunter vor der Haustür gähnen mich
menschenleere Straßen an. Früher fragte ich mich dann, ob es nicht
bereits Wochenende sei, aber als arbeitender Mensch wusste ich es
besser. Und inzwischen ist die Leere noch größer als an den
Wochenenden.
Die Coronajahre, die geburtenschwachen
Jahrgänge und das 9-Euro-Ticket verbunden mit einem veränderten
Freizeitverhalten haben anscheinend die meisten Menschen von den
Straßen gefegt!
Noch in den 1960er Jahren hatten es sich
vielen Holtenauer zur Gewohnheit gemacht, abends die Kanalstraße entlang zu
flanieren, denn dort traf man nicht nur viele Bekannten, sondern
lieft an einer Vielzahl von Geschäften
vorbei. Und hier kannte jeder jeden! Holtenau ist ein Dorf!
war ein geflügeltes Wort! Dazu gab es noch ein zahlreiches und
abwechslungsreiches Vereinsleben
und der TuS Holtenau
war einer der größten Vereine Kiels, wenn nicht sogar
Schleswig-Holsteins!
- In Holtenau gibt es tatsächlich eine ganze Menge Einzelkämpfer, aber keiner von ihnen erreicht eine kritische Masse; bei den Printartikeln kämpfen viele um die wenigen Anzeigenkunden und halb leere Seiten aufgrund der wenigen Textbeiträge wirken alles andere als attraktiv.
- Man sollte unbedingt die wenigen noch vorhandenen Ressourcen
bündeln und attraktive Zugänge einrichten, sowohl in gedruckten
Medien als auch online.
- Wichtig wäre eine gemeinsame Plattform im Netz, wie sie wohl
inzwischen von German Benk angedacht ist; dazu später mehr ...
© Bert Morio 2026 — Zuletzt geändert: 14.04.2026