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Das an der Ecke Richthofenstraße und Immelmannstraße gelegene Baugeschäft
Ivens
wurde 1912 von Heinrich Magnus Ivens gegründet.
Auf dem Hof gab es ein großes Holzlager. Das Haus wurde 1982
abgerissen und ein neues großes Wohnhaus mit einer Filiale des
Super-marktes Minimal
gebaut. Magnus Ivens war
von 1897-1900 Schüler an der Eckernförder Bauschule und später
verheiratet mit Emmy Spethmann, der Tochter des Eckernförder
Buchdruckers, Zeitungsherausgebers und Politikers Wilhelm
Spethmann1.
Abb.:
Baugeschäft Ivens in der Immelmannstraße. Blick nach Süden.
Ein Versuch, in den letzten Kriegstagen des Zweiten
Weltkrieges die Prinz-Heinrich-Brücke
zu sprengen, wurde durch das tatkräftige Eingreifen Heinrich
Magnus Ivens verhindert, der als er sah, daß eine kleine Gruppe
von Soldaten die Brücke zur Sprengung bereit machen wollte, in
seine Offiziersuniform aus dem Ersten Weltkrieg
schlüpfte und zusammen mit seinen Nachbarn Hermann Storm (ehemalige
Bauernstelle an Stelle der heutigen Tankstelle
Ecke Gravensteiner Straße - Richthofenstraße) die Sprengladung
entfernen konnte und die Kinders-oldaten mit den Worten Geht
nach Hause, Jungs, der Krieg ist zu Ende, und wir Holtenauer
müssen auch noch nach dem Kriege über diese Brücke gehen!
nach Hause schickte.
Heinrich Magnus Ivens entwarf zusammen mit dem Architekten Ernst Stoffers auch die Pläne für
die Kriegergedächtnisstätte
auf dem Holtenauer Friedhof, die an
die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
erinnern sollte.
Siehe auch:
Das Buch von Ingelene Rodewald(-Ivens), die in den letzten Jahrzehnten einige Bücher mit Bezug zu Holtenau veröffentlicht hat:
© Bert Morio 2017 — Zuletzt geändert: 09.06.2019
Spethmann war Abgeordneter des Reichstags. ↩