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Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg
1864 und der Besetzung der Herzogtümer durch die Preußen wurde
Holtenau im Jahr 1876 eine preußische Landgemeinde, nachdem es
vorher verwaltungsmäßig zu Seekamp
gehört hatte.
Im Jahr 1867 wurde Schleswig-Holstein eine preußische Provinz und
es gründeten sich 1876 viele Landgemeinden und selbständige
Gutsbezirke als neue Verwaltungseinheiten.
Im Jahr 1889 wurden die bestehenden Gutsbezirke verkleinert und es wurden Amtsbezirke gebildet. Holtenau gehörte fortan wie Klausdorf, Knoop, Pries und Stift zum Amtsbezirk Knoop.
Seine Majestät der Kaiser und König haben mittels Allerhöchsten Erlasses vom 29. März d. J. die Bildung der folgenden 24 Landgemeindebezirke und 8 Selbständigen Gutsbezirke im Kreise Eckernförde zu genehmigen geruht: [...] Gemeindebezirk Holtenau. Bestandtheile: a) Dorf Holtenau mit Einschluß der gutsherrlichen Schmiede; b) die Stellen Eekbrook, Dieken, Vossbrook, Schusterkrug, Diestelrade und Stegelthor; c) die gutsherrliche Muschelkate.1
Bis zur Eingemeindung
nach Kiel im Jahr 1922 befand sich das Gemeindebüro in der Jaegerallee
Nr. 22.
Abb.: Das Haus Jaegerallee Nr. 22.Siehe auch:
© Bert Morio — Letzte Änderung: 12-10-2017
Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Schleswig 1876. Schleswig 1876, S. 179. ↩