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Der Holtenauer Seeflughafen wurde
sowohl zivil als auch militärisch genutzt. Der Seeflughafen ging
aus dem Seefliegerhorst
der dort seit 1914 auf
der Halbinsel Voßbrook
stationierten kaiserlichen Seeflieger
(I. Seefliegerabteilung) hervor.
Abb.: Das zwölfmotorige Riesenflugboot
Do-X auf dem Holtenauer Seeflughafen. Rechts die
Ablaufbahn für die Wasserflugzeuge, die neben Schwimmern auch
noch ein Fahrwerk hatten.
Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg mußte das Deutsche Reich die Seefliegerei auflösen und die militärische Fliegerei, die Ausbildung neuer Piloten und die technische Weiterentwicklung konnte nur getarnt stattfinden. So siedelten sich auch in Holtenau alle möglichen Firmen an, die teilweise direkt oder indirekt durch die Reichswehr finanziert die Fliegerei am Leben hielten und weiterentwickelten (siehe SEVERA).
Siehe auch:
© Bert Morio — Zuletzt geändert: 06-11-2017