Holtenauer Geschichte

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Altenholz

Die Gemeinde Altenholz ist 1933 aus der Gemeinde Klausdorf hervorgegangen — nicht zuletzt um Verwechslungen mit Klausdorf an der Schwentine zu vermeiden. 1928 wurden die Gutsbezirke von Knoop, Projensdorf und Stift in die Gemeinde aufgenommen. Seit 1933 trägt die Gemeinde den Namen Altenholz nach den sich dort befindlichen Wäldern, denn er geht auf ein im 18. und 19. Jahrhundert gerodetes Waldstück zurück; so wurde eine dortige Häusergruppe als Am alten Holz bezeichnet. Daran erinnert auch das Gemeindewappen mit der Eiche. Der Wolf im Gemeindewappen geht auf den ersten Besitzer des Gutes Knoop, den adeligen Wolf von Knoop, zurück.

Wappen Altenholz Abb.: Das Wappen der Gemeinde Altenholz mit Wolf und Eiche.

Während die Einwohnerzahl bis zum Zweiten Weltkrieg bei 700 bis 800 lag, nahm sie nach Kriegsende aufgrund der sich hier ansiedelnden Flüchtlinge stark zu und erreichte schließlich an die 10.000 Einwohner. Altenholzer Flüchtlingslager in der Nähe Holtenaus lagen am Polterberg (Lager Knoop) und auf dem zu Altenholz gehörigen Marineschießplatz Holtenau.

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© Bert Morio 2017 — Zuletzt geändert: 01-10-2017 05:52